Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: Lesen für ein inklusives, gleichberechtigtes Miteinander

Ausgewählte Titel und ein Kunstwerk mit Symbolkraft

Im Verlagsprogramm von transcript nimmt das Forschungsfeld der Disability Studies den Raum ein, der ihm zusteht. Am heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung streben wir einen Versuch an, mit Büchern von, über und für Behinderte(n) zu Aufklärung und Minimierung von Berührungsängsten gegenüber Behinderungen beizutragen.

Vorlesetag 2021 – Lesen als Kulturtechnik mit Zukunft

von Klaus Benesch

Seit 2004 wird jährlich am dritten Freitag im November als Initiative der ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung Deutschlands größtes Vorlesefest zelebriert. Der Aktionstag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und Erwachsene für Geschichten.
»Wie wir lesen«-Herausgeber Klaus Benesch stellt passend zum Anlass seine Reihe vor und betont den weiterhin hohen gesellschaftlichen Stellenwert des lauten und stillen Lesens in all seinen Facetten.

Rechtsextremismus im popkulturellen Zeitalter

Auszug aus dem Buch »Rechte Angriffe – toxische Effekte«

Der einstige rechtsextreme Dresscode aus Glatzen, Bomberjacken und Springerstiefel hat längst ausgedient. Elke Gaugele analysiert neue rechtsextreme Kleiderordnungen, die sich heute kalkuliert in die Nähe des Normcore rücken, was zu einer Popularisierung rechter Indentitäten führt.

Die feministische ›Stadt für alle!‹: Über Alltag, Sorgearbeit und die Verbindung von Kämpfen

Auszug aus dem Buch »Frankfurt am Main – eine Stadt für alle?«

Prozesse der Stadtentwicklung sind immer auch von sozialen Kämpfen begleitet – die Beitragenden unseres kürzlich erschienenen Bandes »Frankfurt am Main – eine Stadt für alle?« widmen sich aktuellen stadtpolitischen Konfliktfeldern in der hessischen Global City.
Anna Lisa Jakobi, Jana Bleckmann und Jan Kordes explorieren die Frage nach (queer-)feministischen Ansätzen und Färbungen lokalpolitischer Bewegungen.

»transcript Open Library Politik« – konsortiale Finanzierung von Open Access als Erfolgsmodell

Stefanie Hanneken

In der »transcript Open Library Politik« sind bereits mehr als 210 Buchpublikationen unter einer Creative-Commons-Lizenz im Open Access verfügbar.
Wissenschaftliche Einrichtungen haben noch bis zum 30. November Zeit, sich durch ihre Teilnahme für eine Fortsetzung des Modells einzusetzen.

Die Open Library Medienwissenschaft – Open Access im Konsortium

Stefanie Hanneken

Open Access und medienwissenschaftliche Forschung: ein »perfect match«! Die Open Library Medienwissenschaft umfasst jährlich 13 Neuerscheinungen, die – konsortial finanziert und für Autor*innen kostenlos – im Open Access veröffentlicht werden. Das Modell wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Das ›schöne Lesen‹ und sein Beitrag zur Individualisierung

Auszug aus dem Buch »Szenen des Lesens«

Auf vielen aktuellen Schau­plätzen zeigen sich das Lesen und die Lesenden in einem Modus der Besonderung. Es lohnt sich daher, einzelne Leseprodukte ebenso anzuschauen wie Leseszenen, die sich als Waren- und Erlebniswelten darbieten.