Vorlesetag 2021 – Lesen als Kulturtechnik mit Zukunft

von Klaus Benesch

Seit 2004 wird jährlich am dritten Freitag im November als Initiative der ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung Deutschlands größtes Vorlesefest zelebriert. Der Aktionstag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und Erwachsene für Geschichten.
»Wie wir lesen«-Herausgeber Klaus Benesch stellt passend zum Anlass seine Reihe vor und betont den weiterhin hohen gesellschaftlichen Stellenwert des lauten und stillen Lesens in all seinen Facetten.

»Handbuch Transdisziplinäre Didaktik«

Die Herausgeber Tobias Schmohl und Thorsten Philipp im Gespräch

Tobias Schmohl und Thorsten Philipp erläutern, welche Ideen und Ziele hinter dem Konzept der transdisziplinären Didaktik stehen,
wie die Etablierung von Transdisziplinarität zur Überwindung der Dichotomie von universitärer und außeruniversitärer Welt beitragen kann und warum es Transdisziplinarität braucht, um den globalen Herausforderungen wie Klimakrise, Urbanisierung oder Migration zu begegnen.

»Die Institution Schule wird symbolisch beschworen, der Bildungssektor gleichzeitig systematisch kaputtgespart.«

Interview mit Stefan Wellgraf

Der Autor von »Ausgrenzungsapparat Schule. Wie unser Bildungssystem soziale Spaltungen verschärft« über pandemiebedingte Verschärfungen sozialer Ungleichheiten im Schulbereich sowie den Islam als identifikatorische Ressource, Mittel zur Provokation und ›Sündenbock‹.

»Geschlechtsspezifische Gewalt tritt zunehmend auch in digitalisierter Weise auf.«

Interview mit den Herausgeber*innen

Das neue Grundlagenwerk »Geschlechtsspezifische Gewalt in Zeiten der Digitalisierung« soll dazu beitragen, dass Betroffene und ihr Umfeld, aber auch Strafverfolgungsbehörden und Politik digitale Gewalt als solche erkennen und entsprechend intervenieren.