Zivilgesellschaft in der Verantwortung. Drei Spannungsfelder von Solidarität in der Krise

Cornelia Springer

Während bestehende zivilgesellschaftliche Engagements durch die Corona-Krise und den Rückzug ins Digitale an Reichweite verloren haben, hat die Pandemie auch neue Formen wie kontaktlose Nachbarschaftshilfe, ehrenamtliche Online-Nachhilfe oder digitales Quarantainment hervorgebracht. Doch auch Egoismen und antisoziales Verhalten in ungekanntem Ausmaß werden im kollektiven Gedächtnis erinnert werden. Nicht zuletzt mahnen die vorher undenkbaren Allianzen auf Corona-Protesten, dass die politische und gesellschaftliche Verantwortung der*s Einzelnen über die Verteidigung der eigenen Interessen und Freiheiten hinausreicht.