Corona und die digitale Transformation des Journalismus

Tanja Köhler

Die Corona-Krise dominiert wie kein anderes Ereignis der vergangenen Jahrzehnte die Berichterstattung – und verändert gleichzeitig den Journalismus als solchen. Doch die Transformation ist nicht neu, Corona beschleunigt sie nur. Ihr Kern ist vielmehr die Digitalisierung, die sich schon seit langem massiv auf den Journalismus auswirkt.

Die Beiträge in a nutshell (2/3)

Bernd Kortmann / Günther G. Schulze

Von religiösen und philosophischen Deutungen der Pandemie, den Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft und Staat sowie den Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation: Auf den Punkt gebracht werden die einzelnen Themenbereiche und Beiträge vorgestellt.

Die Welt ›nach Corona‹ wird eine ›mit Corona‹ sein ‒ Günther G. Schulze im Interview

»Wenn jeder der 30 Beiträge im Buch nur einen klugen Gedanken hat – und das haben sie – dann hat dieses Buch mehr kluge Gedanken als jedes andere zum Thema.«
Günther G. Schulze spricht im Interview u.a. darüber, dass wir uns auf eine Welt ›mit Corona‹ einstellen müssen, welche Perspektive der Beiträger*innen ihn am meisten überrascht hat und was wir für die nächste Krise aus der aktuellen lernen können.

»Die Welt nach Corona hat schon begonnen« – die Herausgeber stellen den Band Jenseits von Corona vor

Bernd Kortmann / Günther G. Schulze

Was wird von der Krise und ihren tiefgreifenden Veränderungen bleiben? Stellt sie eine Zeitenwende dar oder ist sie nur eine Delle in langfristigen Trendlinien? Wie wird Corona unsere Lebenswelten in Familie, Arbeit, Schule, Gesundheit, Wirtschaft, Politik, Kultur, Religion, Wissenschaft etc. dauerhaft verändern? Wie unsere ganze Weltordnung?
Bernd Kortmann und Günther G. Schulze über den von ihnen herausgegebenen Band »Jenseits von Corona«.

Neuer Band über die Welt nach der Pandemie

Neuer Sammelband in Vorbereitung: Wie sieht die Welt nach Corona aus? Was bleibt von der Krise? Führende Wissenschaftler*innen aus Geistes-, Sozial-, Natur- und Lebenswissenschaften geben Antworten und Orientierung.

Zuhause Arbeiten. Eine geschlechtersoziologische Betrachtung des ›Home Office‹ im Kontext der Corona-Krise

Sarah Speck

Das Zuhause – bislang der Ort der anderen Arbeit, die tagtäglich geleistet werden muss – wurde für viele krisenbedingt zum Home Office. Die damit verbundene Erfordernis der »Neuordnung des Privaten« hat ihre Tücken: Erwerbsarbeit und Care-Arbeit erweisen sich als unvereinbar, die Aufwände im ständig bewohnten Haushalt steigen an. Die Last tragen zumeist die Frauen. Die Corona-Krise wird, so ist zu vermuten, die Formen der Arbeitskraftnutzung dauerhaft verändern.

Hoffnung im Ausnahmezustand. Über Abwägung, Angstmanagement und Aktivismus

Fred Luks

Hat die Krise auch was Gutes? Wieviel Optimismus ist angemessen? Menschen, die den Umbau der Gesellschaft herbeisehnen, sehen die Krise als Chance für Klimaschutz, Achtsamkeit und Entschleunigung. Die Politik wirkt wieder handlungsfähig, die Wissenschaft wird erhört. Doch die Corona-Krise hat auch die Risiken wissenschaftsbasierter Politikinterventionen deutlich gezeigt. In frappanter Weise wurde selektiv vorgegangen – trotz massiver Auswirkungen der getroffenen Maßnahmen dominierten Virologen und Medizinerinnen das Feld, während soziologisches, pädagogisches und wirtschaftswissenschaftliches Wissen deutlich unterrepräsentiert wirkte. Hoffnung für die Zukunft kann es nur geben, wenn aus diesen Mängeln gelernt wird.