»Nach Wahrnehmung der Wähler*innen werden deutlich weniger Versprechen umgesetzt, als es in Wirklichkeit sind.« – drei Fragen an die Autor*innen

Lilli Husmann

Welchen Einfluss haben unvorhersehbare Ereignisse auf die Einhaltung von Regierungsversprechen? Die Autor*innen von »Die Ampelkoalition« gehen vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs auf die Auswirkungen solcher Ereignisse auf Regierungsvorhaben ein.

»Eine Hand allein schnürt kein Bündel«

Beitrag von Knut Bergmann

Die Ambitionen der Bundesregierung unter Kanzler Olaf Scholz scheinen klar umrissen: Deutschland grundlegend modernisieren! Doch der Rückhalt der pandemiemüden Bevölkerung ist der Ampelkoalition nicht garantiert.
Knut Bergmann skizziert die ehrgeizigen Vorhaben der neuen Koalition und wagt eine vorsichtige Prognose für deren Umsetzung.

Queeres Lesen: Unsere Empfehlungen zum Pride Month

Ausgewählte Titel zum Pride Month

Der Juni wirft alljährlich ein Schlaglicht auf queeres Leben und dessen hart erkämpften Platz in unserer Gesellschaft.
Unser Programmbereich »Gender und Queer Studies« macht die Lebenswelten von Personen aus dem LGBTQIA+-Spektrum sichtbar aus intersektionalen Perspektiven.

Gender, Diversität und Gewalt

Auszug aus dem Buch

Feministische Außenpolitik weist nicht zuletzt in Zeiten des Krieges Wege, Konfliktdynamiken besser zu verstehen und Gegenstrategien zu entwickeln. Sie legt Dynamiken offen, die imperiale Ansprüche aus einem gefährlichen Verständnis von Männlichkeit heraus begründen. Sie kann Perspektiven aufzeigen, die über die Renaissance von Abschreckung, Aufrüstung und Sanktionierung hinausreichen.

Mit Copy & Paste zur Promotion?

Auszug aus dem Buch

»Plagiate zerstören Vertrauen in die Wissenschaft. Das ist in diesen Zeiten fatal, denn bei der Bekämpfung von Pandemien oder des Klimawandels müssen wir uns auf wissenschaftliche Daten und Aussagen verlassen können, auch bei der Frage, welche Erkenntnisse von wem stammen. Andernfalls hat die Wissenschaft ausgedient und die Populisten siegen.«, so Jochen Zenthöfer über sein Buch »Plagiate in der Wissenschaft«.

»Living better means less material wealth, and much less exploitation of humans and non-human beings«

Frank Adloff and Alain Caillé

To be a pioneering, public political philosophy, convivialism must succeed in capturing the signs of the times and developing perspectives for the future. As difficult as it is to formulate such positive outlooks, that is precisely what this volume is all about.

Internationaler Tag der Migrant*innen – Lesen für ein plurales Verständnis von Heimat

Ausgewählte Titel zu den Themen Migration, Flucht und Asyl, anlässlich zum Tag der Migrant*innen

Der Internationale Tag der Migrant*innen findet seit 2000 jährlich am 18. Dezember statt. Er soll auf die Millionen Menschen aufmerksam machen, die außerhalb ihres Heimatlandes leben.
Das transcript-Programm beleuchtet Themen der Migration vielfältig.

Weltfriedenstag 2021 – eine rasche Genesung für eine gerechte und nachhaltige Welt

Der 21. September wurde von der UN-Generalversammlung zu einem Tag der Gewaltfreiheit und des Waffenstillstands gewählt. 2021, im zweiten Jahr des Kampfes gegen die Covid-19-Pandemie, soll das Datum uns inspirieren, einander auf kreative Weise zu helfen, Resilienz aufzubauen und die Welt zu einer gerechteren, inklusiveren, nachhaltigeren und gesünderen zu machen.

Was ist wichtig? Leseempfehlungen zur Bundestagswahl 2021

Von Mark Schäfers

Merkel und dann? Nach vier Legislaturperioden und 16 Jahren als Staatsoberhaupt stellt sich die amtierende Bundeskanzlerin am 26. September nicht wieder zur Wahl. Wer auf sie folgen wird, ist die Frage, die sich durch die Wahl klärt. Für die inhaltlich wichtigen Themen, um die sich die Politik der nächsten Jahre kümmern muss, bieten unsere Autor*innen wissenschaftlich fundierte Einordnungen und Analysen.

Zur Buchbesprechung »Unzufrieden mit dem Volk«

Replik von Detlef Pollack

Steffen Mau liest mein Buch in seiner Rezension für die SZ vom 12.10. von seinen (wenigen) Übertreibungen her und lässt den analytischen Kern unbeachtet: die Diskrepanz zwischen dem auf Klage gestimmten öffentlichen Diskurs der Ostdeutschen und der mehrheitlichen Zufriedenheit mit ihrer persönlichen Lage.