Disability Pride Month: Lesen für ein inklusives, gleichberechtigtes Miteinander

Ausgewählte Titel und ein Kunstwerk mit Symbolkraft

Im Verlagsprogramm von transcript nimmt das Forschungsfeld der Disability Studies den Raum ein, der ihm zusteht. Zum Ausklang des Disability Pride Month Juli streben wir einen Versuch an, mit Büchern von, über und für Behinderte(n) zu Aufklärung und Minimierung von Berührungsängsten gegenüber Behinderungen beizutragen.

Queeres Lesen: Unsere Empfehlungen zum Pride Month

Ausgewählte Titel zum Pride Month

Der Juni wirft alljährlich ein Schlaglicht auf queeres Leben und dessen hart erkämpften Platz in unserer Gesellschaft.
Unser Programmbereich »Gender und Queer Studies« macht die Lebenswelten von Personen aus dem LGBTQIA+-Spektrum sichtbar aus intersektionalen Perspektiven.

Gender, Diversität und Gewalt

Auszug aus dem Buch

Feministische Außenpolitik weist nicht zuletzt in Zeiten des Krieges Wege, Konfliktdynamiken besser zu verstehen und Gegenstrategien zu entwickeln. Sie legt Dynamiken offen, die imperiale Ansprüche aus einem gefährlichen Verständnis von Männlichkeit heraus begründen. Sie kann Perspektiven aufzeigen, die über die Renaissance von Abschreckung, Aufrüstung und Sanktionierung hinausreichen.

Memes im Ukraine-Krieg

Joanna Nowotny und Julian Reidy

Oft wird Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, in Memes mit dem Superhelden Captain America gleichgesetzt und als Captain Ukraine bezeichnet. Solche Verwendung von Superhelden-Bildern im Kriegskontext wirkt nicht nur trivialisierend, sondern deutet zudem den Krieg an sich in höchst problematischer Weise: als eine Art narratives Universum, in dem es so etwas wie individuelle ›Heldenhaftigkeit‹ überhaupt geben kann.

»Lügen und Täuschungen spielen von Anfang an die wichtigste Rolle in Putins Herrschaftstechnik« – drei schnelle Fragen an Helmut König

Sven Kützemeier

Inwiefern können offenkundige Lügen den politischen Diskurs beeinflussen? Helmut König, der Autor von »Lüge und Täuschung in den Zeiten von Putin, Trump & Co. «, beantwortet drei schnelle Fragen zu der Bedeutung von politischen Lügen bzw. Täuschungen und verdeutlicht, welchen Einfluss diese auf den aktuellen Angriffskrieg in der Ukraine haben.

I Can Has Meme Studies?

Joanna Nowotny und Julian Reidy über das Feld der Meme Studies

Unser Buch ist die erste deutschsprachige Abhandlung zum Thema. Wir analysieren memes aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive. Uns interessieren Machtdynamiken, die durch memes aufrechterhalten oder subvertiert werden. Wir versuchen, so komplex wie unser Gegenstand zu sein: Memes können sowohl befreiend als auch toxisch sein, entsprechend den neuen Denk- und Handlungsmöglichkeiten, die der digitale Raum überhaupt bietet.

Internationaler Tag der Migrant*innen – Lesen für ein plurales Verständnis von Heimat

Ausgewählte Titel zu den Themen Migration, Flucht und Asyl, anlässlich zum Tag der Migrant*innen

Der Internationale Tag der Migrant*innen findet seit 2000 jährlich am 18. Dezember statt. Er soll auf die Millionen Menschen aufmerksam machen, die außerhalb ihres Heimatlandes leben.
Das transcript-Programm beleuchtet Themen der Migration vielfältig.

Die feministische ›Stadt für alle!‹: Über Alltag, Sorgearbeit und die Verbindung von Kämpfen

Auszug aus dem Buch »Frankfurt am Main – eine Stadt für alle?«

Prozesse der Stadtentwicklung sind immer auch von sozialen Kämpfen begleitet – die Beitragenden unseres kürzlich erschienenen Bandes »Frankfurt am Main – eine Stadt für alle?« widmen sich aktuellen stadtpolitischen Konfliktfeldern in der hessischen Global City.
Anna Lisa Jakobi, Jana Bleckmann und Jan Kordes explorieren die Frage nach (queer-)feministischen Ansätzen und Färbungen lokalpolitischer Bewegungen.

Zur Buchbesprechung »Unzufrieden mit dem Volk«

Replik von Detlef Pollack

Steffen Mau liest mein Buch in seiner Rezension für die SZ vom 12.10. von seinen (wenigen) Übertreibungen her und lässt den analytischen Kern unbeachtet: die Diskrepanz zwischen dem auf Klage gestimmten öffentlichen Diskurs der Ostdeutschen und der mehrheitlichen Zufriedenheit mit ihrer persönlichen Lage.