Autonome Autos – Die Mobilität der Zukunft?

Auszug aus der Einleitung

Mit der Automatisierung des Straßenverkehrs verändern sich die Dispositive der Mobilität und es stellen sich Herausforderungen für die Zukunft der Fortbewegung. Wann, wenn nicht heute, kann man über eine Welt ohne Autos spekulieren? Die Beiträger*innen des Open-Access-Bandes wagen eine Spekulation über die Zukunft der Mobilität.

Weltfriedenstag 2021 – eine rasche Genesung für eine gerechte und nachhaltige Welt

Der 21. September wurde von der UN-Generalversammlung zu einem Tag der Gewaltfreiheit und des Waffenstillstands gewählt. 2021, im zweiten Jahr des Kampfes gegen die Covid-19-Pandemie, soll das Datum uns inspirieren, einander auf kreative Weise zu helfen, Resilienz aufzubauen und die Welt zu einer gerechteren, inklusiveren, nachhaltigeren und gesünderen zu machen.

Der 11. September und die Kette der Gewalt – Beobachtungen aus zwei Dekaden zwischen 2001 und 2021

Unsere Titel zu Terror in den USA: 20 Jahre nach dem historischen Datum 9/11.
Von Parmida Dianat

»Wo warst du, als es passierte?« – kaum ein Ereignis ist in der westlichen Welt so stark mit dieser Frage verknüpft wie die Anschläge des 11. September 2001 auf die Zwillingstürme des World Trade Center in New York. Was als Kriegsakt eingestuft wurde, wurde mit Krieg beantwortet.
Heute jährt sich der Tag, der rund 3.000 Tote forderte, zum 20. Mal – und es stellt sich die Frage: Was bleibt?
Ausgewählte Titel zum Thema sollen helfen, verschiedene Diskurse zu 9/11 von einem geisteswissenschaftlichen Standpunkt zu betrachten.

»Gemeinsam für die Zukunft«

Veranstaltungsreihe des Museums für Naturkunde Berlin mit David Fopp und weiteren Gästen

Sehen Sie hier die Aufzeichnungen zur Reihe mit Fridays und Scientists for Future und Autor Dr. David Fopp rund um das Buch »Gemeinsam für die Zukunft«. Was braucht es von Politik, Zivilgesellschaft und Universitäten, um die Klimakrise zu bewältigen?

Ein Jahr Pandemie – eine Rück- und Vorschau

Unsere Titel zum Ausbruch des Coronavirus und seinen Folgen

Die Covid-19-Pandemie ist nicht nur ein gesundheits- und wirtschaftspolitisch brisantes Thema, sondern verändert das Leben zahlreicher Personengruppen auf privater wie gesellschaftlicher Ebene. Unsere Veröffentlichungen der letzten, unvorhergesehenen zwölf Monate bieten interdisziplinäre Perspektiven auf eine weltweite Krise, die unsere politischen, kulturellen und edukativen Denk- und Handlungsmuster vor immense Herausforderungen stellt.

»Jeder Mensch hat seine eigene Weise, zu einer Gesellschaftsveränderung beizutragen.«

Interview mit David Fopp

Der Autor von »Gemeinsam für die Zukunft – Fridays For Future und Scientists For Future« über den Streik auf dem Stockholmer Münzplatz, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Aktivist*innen und Handlungsfelder für eine ökologische Zukunft.

Von der erstaunlichen Haltbarkeit einer nachhaltigen Nicht-Nachhaltigkeit

Johanna Mittelgöker

Die Corona-Pandemie fordert unsere Gesellschaft in allen Lebensbereichen, zeigt uns aber auch, welche positiven Auswirkungen ein Rückzug menschlichen Lebens auf die Natur haben kann. Trotzdem bleiben ein großes ökologisches Umdenken und Bemühungen um einen alternativen Lebensstil aus. »Nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit« beleuchtet die soziologischen Hintergründe der Haltbarkeit solcher nicht-nachhaltigen Praktiken.

Was heißt »Zeitdiagnose«? – Anmerkungen zu einem nachgefragten Genre

Peter Siller / Ole Meinefeld

Die Heinrich-Böll-Stiftung befragte in der Vortragsreihe Auf der Höhe – Dia­gnosen zur Zeit in den letzten Jahren Intellektuelle zu aktuellen gesellschafts- und kulturdiagnostischen Stichworten: von A wie »Authentizität« bis Z wie »Zombie«. Ziel war es, prominente und relevante Diagnosen unserer Zeit zu versammeln, aber genauso – über das Zufallsprinzip der alphabetischen Reihung generiert – neue Perspektiven auf die Gegenwart jenseits des etab­lierten Vokabulars zu suchen.
Entstanden ist dabei eine Art Glossar mit Stichworten unserer Zeit.

Mit Commons zu einer freien, fairen und lebendigen Gesellschaft

Johanna Mittelgöker

»Commoning ist ein lebendiger sozialer Prozess, in dem Menschen selbstorganisiert ihre Bedürfnisse befriedigen.« Und damit stellt Commoning eine ökologisch wertvolle Alternative zum Kapitalismus als Politik- und Gesellschaftsform dar – und zwar eine realistische, wie Silke Helfrich und David Bollier im Buch »Frei, fair und lebendig – Die Macht der Commons« darlegen.

Die Beiträge in a nutshell (2/3)

Bernd Kortmann / Günther G. Schulze

Von religiösen und philosophischen Deutungen der Pandemie, den Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft und Staat sowie den Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation: Auf den Punkt gebracht werden die einzelnen Themenbereiche und Beiträge vorgestellt.