Commoning. Zur Kon-struktion einer konvivialen Gesellschaft

Britta Acksel, Johannes Euler, Leslie Gauditz, Silke Helfrich, Brigitte Kratzwald, Stefan Meretz, Flavio Stein, Stefan Tuschen

Wie lässt sich Konvivialität in den Alltag integrieren? Acksel et al. erläutern die soziale Praxis des »Commoning«, geben Beispiele für deren Ergebnisse, und stellen einen anwendungsorientierten Bezug zum Prinzip des Konvivialismus her. Es handelt sich um eine gekürzte Fassung eines Beitrags im Debattenband von 2015 zum Thema Konvivialismus.

Von der Strukturanalyse zur Morallehre und zurück. Für eine neue Ökonomie des Zusammenlebens

Stephan Lessenich

Wozu dient ein Manifest? Stephan Lessenich setzt sich im Debattenband zu Konvivialismus kritisch mit der Erzählform auseinander und untersucht das 2014 im transcript Verlag erschienene »Konvivialistische Manifest« hinsichtlich seines Realitätsbezugs. Der Beitrag von 2015 wird hier gekürzt dargestellt.

Was könnte Konvivialismus sein?

Frank Adloff, Volker M. Heins

Konvivialität und ihr »Ismus« – in der Einleitung des 2015 veröffentlichten Debatten-Bandes greifen Adloff und Heins die Forderungen des Manifests auf und betonen die Zeitlosigkeit seiner gesamtgesellschaftlichen Relevanz. Dies ist eine gekürzte Fassung.

Konvivialismus – zum Hintergrund einer Debatte. »Es gibt schon ein richtiges Leben im falschen.«

Frank Adloff

Wie kann die Qualität sozialer Beziehungen effektiv verbessert werden? Warum ist ein harmonisches Zusammenleben besonders in Krisenszenarien notwendig? Die hier gekürzt dargestellte Einleitung zum ersten Konvivialistischen Manifest, erschienen 2014.

Die Do-it-Yourself (DIY)-Community in Zeiten von Corona. Plädoyer für eine demokratisierte Daseinsvorsorge

Andrea Baier / Christa Müller

Die DIY-Community arbeitete schon vor der Corona-Pandemie im Modus der Problembewältigung. Sie experimentieren mit kleinteiligen Lösungen, z.B. für Nahrungsmittel- oder Energieproduktion, und proben das kollaborative Fabrizieren, Reparieren, Upcyclen. Kein Wunder, dass sie sich schnell am multidisziplinären Großprojekt des »Kurveflachhaltens« beteiligen konnte. Es wird Zeit, dass sich die Politik stärker öffnet für die Gestaltungskraft dieser Art von zivilgesellschaftlichem Engagement.

Aufbau einer solidarischen und nachhaltigen Care-Ökonomie: Ein Plädoyer in Zeiten von Corona

Gabriele Winker

Die Corona-Pandemie verdeutlicht die massiven Missverhältnisse im Bereich der Care-Arbeit. Mit vier Ansatzpunkten argumentiert das Netzwerk Care Revolution für eine Transformation: Verkürzung der Erwerbsarbeitszeit, Ausbau des Sozialstaats, dezentrale demokratische Strukturen und Gemeinschaftsprojekte für ein anderes Leben.